Fedebeindamlagertausch beim XM, 2.0i, SX, Bj. 1998
 

Wie mir von den XM-Eignern der XM - IG an Herz gelegt wurde, plante ich den Werkstatttermin für die oben genannte Angelegenheit. In der 34. KW rief ich beim Citroen Autohaus Adolph an um einen Termin festzulegen. Da ich die Tage darauf in meinen Jahresurlaub flog, wollte ich auch wissen, wie viel Tage Vorlauf für die Terminplanung und für die Ersatzteilbestellung nötig sind. Auch begründet damit, dass nach der Urlaubsrückkehr noch fünf freie Tage zur Verfügung standen. Der erste Anruf blieb unbeantwortet, wurde sogar noch ans Faxgerät umgeleitet, was äußerst unangenehm im Ohr dröhnte. Okay, aufgelegt und meiner Freizeit nachgegangen. Irgendwann später klingelte das Telefon und es meldete sich Herr Adolph persönlich. Ich teilte ihm mein Anliegen mit und bekam die Information, dass diese Reparatur nicht ganz billig ist. Den Kenntnisstand meinerseits darüber übermittelte ich Herrn Adolph und fragte anschließend nach dem Materialpreis und zu kalkulierenden Arbeitslohn. Ich gab Herrn Adolph die Quelle meiner Informationen bekannt (XM-IG, ACC-Zeitung) und nannte ihm einen Betrag von 1.000 Euro. Als Antwort sagte er, ja damit ist zu rechnen aber er versucht unter den genannten Betrag zu bleiben.


 

Das hinterließ einen positiven Eindruck bei mir, denn ich kenne nicht, das ein Autohaus nach einen misslungenen Anruf einen Rückruf tätigt. Damit war die Sache für mich geklärt und die Urlaubsvorbereitungen konnten fortgesetzt werden.
Der Termin war der 08. September 2009 wo ich den Termin in der Werkstatt hatte. Morgens um 7.00 Uhr setzte ich mich in meinen Reisegleiter und düste nach Mettmann. Leider schon viel Berufsverkehr um die Zeit, was mich ärgerte, den Stop and Go mag ich gar nicht. Um kurz nach halb acht fuhr ich auf das Grundstück des Autohauses und war negativ Überrascht. In meiner Vorstellung bei der Terminlegung sah ich ein modernes Citroen-Autohaus, in Wirklichkeit ist das eine Citroen-Niederlassung die schon "in die Jahre gekommen" ist. Na gut, dachte ich mir, mal sehen wie es weiter geht.
Ein junger Mitarbeiter empfing mich im Ausstellungsraum und erledigte die notwendigen Papiere. Als Leihwagen bekam ich einen Berlingo Caddy. Da ich ja mobil bleiben wollte und nicht unbedingt auf ein Fahrzeug der gleichen Klasse bestanden habe, war das okay. Ich unterhielt mich noch mit dem Angestellten eine halbe Stunde über XM und Citroen um dann mit dem Caddy zurück nach Ratingen zu fahren.

Im Berlingo erstmal alles einstellen. Außenspiegel, Sitze und mit den ganzen Knöpfen und Schaltern vertraut machen. Zündung ein und, Holla, es nagelt kräftig aus dem Motorraum, Rudolph lässt grüssen. Zurück nach Ratingen und wie im Autohaus besprochen auf den Rückruf gewartet.
Um 13.30 Uhr rief ich beim Autohaus an und fragte nach einen Termin zwecks Abholung meines XMs. Herr Adolph erstellte gleichzeitig die Rechnung und teilte mir die Uhrzeit für die Abholung mit. So um 14.30 Uhr ist der XM abholbereit.
In Mettmann wieder angekommen, wurden die Fahrzeugpapiere getauscht und mir die Rechnung überreicht, die wie versprochen, unter 1.000 Euro geblieben ist. Merkwürdig ist, dass ein Federbeindomlager mehr kostet als das Andere. Na gut, dass es nicht preiswert wurde, wusste ich aus besten Quellen.


 

So bat ich noch um die Gelegenheit, die ausgetauschten Teile zu begutachten und ein Foto zu machen. Auf dem Foto sieht man es nicht genau, aber beim linken Federbeindomlager war die Gummierung ziemlich porös und schon eingerissen. Das zweite war auch porös aber ohne Risse.


 

Mit meinem XM fuhr ich vom Autohausgelände und spürte intensiv nach, ob sich das Fahrverhalten / Fahrkomfort verändert hat. Ja, es ist ein deutlicher Unterschied wahrnehmbar. Der XM fühlt sich ruhiger an, wenn es über Straßenunebenheiten geht. Auch dringen die Poltergeräusche stärker reduziert in den Innenraum. Ich habe den Eindruck, dass er noch einige Nuancen weicher federt.
 

Rolf Fritsche, XM-IG, März 2010